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Stillen


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Stillen schützt vor Arthritis Stillen trotz Schadstoffe Stillen gegen Stress
Säuglinge im Haschichrausch Bier steigert den Milchfluss gestillte Kinder ohne Ohr-Infekton
keine Diät in Stillphase Stillen gegen Diabetes Karriere beginnt beim Stillen
Stillen schützt Jahrzehnte    

Stillen schützt vor Arthritis
Stillen schützt Mütter langfristig vor rheumatoider Arthritis. Dies beweist eine US-Studie, an der über 120.000 Frauen teilgenommen hatten. Von ihnen leiden knapp 700 an rheumatoider Arthritis.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Frauen um so seltener an dieser Entzündungskrankheit des Immunsystems leiden, je länger sie Kinder gestillt haben. Die Zahl der Kinder spielt dabei keine Rolle: Bei Frauen, die in ihrem Leben insgesammt 13 bis 23 Monate lang gestillt hatten, war das Risiko für rheumatoider Arthritis um 20 % reduziert. Hatten die Frauen insgesamt über 2 Jahre hinaus gestillt, so war das Risiko um 50 % reduziert.
Die Annahme, dass eine Hormonersatztherapie vor rheumatoider Arthritis schütze, wurde durch die Studie nicht belegt. (BNN 17.11.04)
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Säuglinge im Haschischrausch
Ein mit 3.250 Gramm geborenes Kind ist einen Monat später im Juli 2001 in Kandel mit etwa 1.900 Gramm verhungert. Untersuchungen ergaben, dass das Kind über die Muttermilch einem 8fachen Haschischrausch ausgesetzt war. Der Säugling habe dadurch bei Einsaugen und Schlucken der Muttermilch durchaus Probleme gehabt. Die 27jährige Mutter hatte etwa 3-4 Stunden nach dem Drogenkonsum das Kind gestillt. (BNN 24.2.05,8)
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keine Diät in der Stillphase
"Solange eine Frau stillt, sollte sie überhaupt keine Diät durchführen, sondern sich ausgewogen ernähren." schrieb der Ernährungsmediziner Professor Hans Hauner von der Technischen Universität München im Apothekermagazin "Baby & Familie". Während der Stillphase braucht der Körper mehr Nährstoffe als vor der Schwangerschaft, weil er das Baby mitversorgen muss. Hauner rät jungen Müttern zu Gedult, denn in der Stillphase werden die Fettpolster um Hüfte und Oberschenkel besonders gut abgebaut. (BNN 28.5.05,12)
Nach der Geburt des Kindes sollten die Mütter keine Diät machen. Dies könne die ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen gefährden. Außerdem könnten Schadstoffe, die las Foge der Diät aus dem Körper herausgelöst werden, in die Milch übergehen und dem Baby schaden. Die jungen Mütter sollten daher Geduld mit ihren überzähligen Pfunden haben. Sie werden normalerweise abgebaut, wenn die Mutter ihr Baby 6 Monate lang voll stillt." (BNN 22.9.07, Fächer 3)
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Stillen trotz Schadstoffe
In der Muttermilch werden immer mehr Schadstoffe gefunden. Über 300 Industriechemikalien ließen sich nachweisen, erklärte der "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland" (BUND) in Berlin. Zwar gehe die Belastung mit giftigen Substanzen wie PCB, DDT und Dioxinen zurück, dafür würden neue gefährliche Stoffgruppen wie Weichmacher und Duftstoffe entdeckt. Noch im Alter von 11 Jahren seien gestillte Kinder zu 20 Prozent höher belastet als Kinder gleichen Alters, die mit der Flasche ernährt wurden. Trotz dieser Belastungen in der Muttermilch spricht sich der BUND für das Stillen aus. (BNN 15.6.05,8)
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Bier steigert den Milchfluss
Bier lässt bei stillenden Müttern den Milchfluss ansteigen und hält ihn in Schwung. Nach einer Untersuchung der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität fördert Gerste die Bildung des Hormons Prolaktin, das die Milchproduktion steigert. Zudem beruhige der im Bier enthaltene Hopfen und könne so das Stillen erleichtern. In kleinen Mengen gilt Bier wegen des relativ geringen Alkoholgehalts für das gestillte Kind als unschädlich. Wer dieses Risiko gänzlich vermeiden will, kann auf alkoholfreies Bier ausweichen (Alle Getränke bis zu 0,5% Alkohol gelten als akloholfrei.).
Auch räumte das Institut alle Sorgen wegen möglicher Chemierückstände in der Muttermilch aus Nahrung oder Umwelt aus. Muttermilch sei die beste, praktischste und preiswerteste Nahrung für Neugeborene. Das zeige ein Blick auf die niedrigen Erkrankungszahlen von gestillten Säuglingen. Zudem fürdere Stillen die Gesundheit der Mutter. Daher sollten Mtter ihre Kinder möglichst 6 Monate ausschließlich stillen. (BNN 16.7.05,3)
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Stillen gegen Diabetes
Jedes Jahr, in dem eine Mutter ihr Baby stillt, senkt nach einer Studie der amerikanischen Universität Harvard die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Diabetes vom Typ II um etwa 15 %. Lag die letzte Geburt länger als 15 Jahre zurück, war das Diabetes-Risiko wieder auf Normalwert. (BNN 31.12.0,3)
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Stillen gegen Stress
Stillen ist nicht nur die perfekte Ernährung für ein Kind, sondern schützt die Mutter offenbar auch vor Stress. Dies stellen kanadische Wissenschaftler fest. Hierzu setzten sie insgesamt 50 Mütter verschiedenen belastenden Situationen aus. Den Stress der Frauen bestimmten sie über die Konzentration des Hormons Cortisol im Speichel. Das Ergebnis war eindeutig:
Mütter, die ihr Kind stillen, sind für Stressbelastungen weniger anfällig als Frauen, die ihrem Kind die Flasche geben. (BNN 4.3.06,3)
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Mütter sollten länger stillen
In Deutschland hören Mütter zu früh mit dem Stillen ihrer Babys auf, so eine Studie. Eine Befragung von rund 4.000 Wöchnerinnen in Berlin ergab, dass mehr als die Hälfte von ihnen der Empfehlung nicht folgt, Kinder bis zum Alter von 6 Monaten ausschließlich zu stillen, so die Geschäftsführerin der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung, Hildegard Przyrempel.
Zwar stillten 90% der Befragten ihre Babys nach der Geburt, dch es werde zu bald Muttermilchersatz und Beikost zugeführt. Auch werde das bestehende Verbot, kostenlose Proben von Säuglingsanfangsnahrung an Schwangere oder Mütter abzugeben, von einigen Herstellern und Vertreibern nicht eingehalten, beklagt die Expertin.
Dabei gibt es nur gute Gründe für das Stillen: Die Schadstoff-Konzentration in Muttermilch ist in den vergangenen 30 Jahren deutlich gesunken. Die Belastung mit hochgiftigen Substanzen wie Dioxinen, polychlorierten Biphenylen (PCB) und persistenten Organochlor-Pestiziden (OCP) ging in Deutschland um 70 bis 90% zurück, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter Berufung auf den Ernährungsbericht 2004. Dies sei die Fogle umfangreicher Vorbote und Gegenmaßnahmen in den 70er und 80er Jahren.
Stillen habe mehr Vorteile als Risiken, betonte die Gesellschaft. Muttermilch passe sich den Bedürfnissen der Säuglinge an, enthalte alle Nährstoffe in ausreichender Menge und sei deshalb die beste Ernährung in den ersten Lebensmonaten. (BNN 9.12.06,3)
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gestillte Kinder ohne Ohr-Infektion
Kleinkinder haben immer wieder Probleme mit Mittelohrentzündung. Laut einer Studie der Universität von Texas, kann Stillen seblst solche Kinder vor Ohrinfektionen schützen, die dafür genetisch besonders anfällig sind.
die Mediziiner aus Galveston untersuchten nun Genproben von mehr als 500 Kindern, von denen etwa 60 % als besonders anfällig für die Infektionen galten. Dabei ermittelten die Wissenschaftler als Risikofaktoren Veränderungen von 2 Genen, die an der Bildund der Substanz TNF-alpha und Interleukin 6 beteiligt sind.
Waren die Kinder gestillt worden, so war die entzündungsfördernde Wirkung der Genveränderung langfristig abgeschwächt.
Kontakt mit Zigarettenrauch verstärkte dagegen die Anfälligkeit für Mittelohrentzündungen, allerdings nur bei den Kindern, die eine genetische Anfälligkeit aufweisen. (BNN 24.2.07,3)
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Kariere beginnt beim Stillen
Dass Stillen dem Kind zahlreiche medizinische Vorteile bringt, ist bekannt. Eine von Richard Martin geleitete britische Studie gibt nun auch Hinweis darauf, dass es die Chancen für den sozialen Aufstieg erhöht. Die Ausgangsdaten lieferte der Ernährungswissenschaftler und spätere Nobelpreisträger John Boyd Orr, der zwischen 1937 und 1939 Informationen zur Ernährungssituation von fast 3.000 englischen Kindern sammelte. Bei 1.414 von ihnen konnten Martin und sein Team nicht nur den späteren Werdegang ermitteln, sondern auch, ob sie als Säugling gestillt wurden.
Es zeigte sich: 58% der gestillten Säuglinge erklommen später eine höhere soziale Position als ihre Eltern, von den Flaschenkindern schafften dies nur 50%.
Eine naheliegende Erklärung wäre, dass es gerade intelligentere Mütter aus bildungsstärkeren Schichten sind, die ihren Kindern die Brust geben. Deren Karrierevorsprung wäre dann also letzten Endes nur das Resultat einer günstigen sozialen Herkunft. - Hierzu ist anzumerken, dass in den 30er Jahren, als die Babys der Boyd Orr Kohorte leten, die Bildung bei der Entscheidung für oder gegen das Stillen noch nicht die Rolle spielte wie heute. "Damals stillten die Frauen in erster Linie deshalb, weil es billiger und sicherer als Flaschennahrung war - und weil es einen gewissen Schutz vor neuerlicher Schwangerschaft gewährleistete", so Medizinstatistiker Geoff Der von der University of Edinburgh.
Außerdem zeigten sich die Unterschiede auch innerhalb der Familie: Wer als Kind die Brust bekam, marschierte als Erwachsener auf der Karriereleiter eher nach oben als seine per Flasche gefütterten Geschwister.
Es bleibt die Frage nach den Ursachen für den Karrierevorsprung der Stillkinder. Aus anderen Untersuchungen wieß man, dss sie meistens einen höheren Intelligenzquotienten haben als Flaschenkinder. Doch diese Differenzen sind in der Regel gering.
Abgesichert ist beispielsweise die Erkenntnis, dass Muttermilch langkettige Polyenfettsäuren enthält, die zur Hirnentwickung der Babys beitragen. Flaschennahrung kann in dieser Hinsicht kaum mithalten. Dies würde aber auch bedeuten, dass Kinder, die nicht gestillt, dafür aber mit abgepumpter Muttermilch versorgt wurden, ebenfalls mit besserem IQ und besseren Chancen für den sozialen Aufstieg ausgestattet wären. Der Beweis hierfür steht noch aus. (BNN 17.11.07, Fächer 7)
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Stillen schützt Jahrzehnte
Stillen schützt das Kind Jahrzehnte vor Herz-Kreislauf-Leiden. Zu diesem Ergebnis kam eine US-Studie. Erwachsene, die in der Kindheit gestillt wurden, besitzen einen geringeren Körper-Masse-Index (BMI) und einen höheren Wert des "guten" HDL-Colesterins. Dies ergaben die Daten von knapp 400 Mütter mit ihren rund 960 Kindern, die zur Untersuchungszeit druchschnittliche 41 Jahre alt waren. 26 % der Kinder wurden in der Kindheit gestillt und besaßen einen höheren HDL-Wert. Die gestillten Erwachsenen besaßen einen BMI von 26,1, die anderen von 26,9. (BNN 15.12.07, Fächer 3)
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